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1996 ERÖFFNETE SICH FÜR DIE ORTSGRUPPE DIE JAHRHUNDERTCHANCE!

Seit Beginn der 90-er im vergangenen Jahrtausend war neben der Arbeit mit Kindern immer wieder eine Umsiedlung der Kinderfreunde im Mittelpunkt. Und im Sommer 1995 war es Realität: die damalige KNP - Leykam plante Milliardeninvestitionen für eine neue Papiermaschine und benötigte das Grundstück der Kinderfreunde in der Sportplatzgasse.

In all den schwierigen und zähen Verhandlungen wurden die Eigentumsverhältnisse zum Problem:
• die Ortsgruppe Gratkorn verhandelte einen Neubau
• die Landesorganisation wollte aus der Tatsache, dass sie Eigentümerin des Grundstückes war, partizipieren.
Tatsächlich ist es der Landesorganisation gelungen, die Summe von € 43.600.- für sich zu lukrieren!


Noch heute ist die Landesorganisation Eigentümerin des Grundstückes am Kirchweg. Obwohl 1925 die Gründer nachweislich die ehemalige (5755 m² große) Heimstätte gekauft haben, wurde dieses Grundstück nach den Enteignungen und den Wirren des Zweiten Weltkrieges nicht der rechtmäßigen Eigentümerin, der Ortsgruppe Gratkorn, zurückgegeben, sondern 1947 der Landesorganisation einverleibt.

Der Vorsitzenden Heidelinde Strikovic ist es mit ihrem Verhandlungsteam (dem unvergessenen Siegfried Stemmer,
Wolfgang Schieghofer und Hans Strikovic) teilweise gelungen, diesen Fehler der Geschichte zu korrigieren:
• mit 16. Mai 1997 sind die Kinderfreunde Gratkorn durch ein Superädifikat wieder Eigentümerin des Kinderfreundeheimes, des Kindergartens, der Freizeitanlagen und des Freibades mitsamt den Nebengebäuden und
• durch das Bestandsrecht bis 31. August 2095 auf dem Grundstück abgesichert.
Die Anwaltskosten für die Klärung dieser Angelegenheiten haben € 40.00.-betragen; diese Summe hätte die Ortsgruppe für andere Investitionen verwenden können.
Nach 71 Jahren in der Sportplatzgasse musste die Ortsgruppe schweren Herzens aus dem „alten“ Kinderfreundeheim ausziehen. Natürlich ist uns das Kinderfreundeareal neben dem Stadion Gratkorn ans Herz gewachsen, haben wir doch einen lebendigen Teil unserer Geschichte hier erlebt.

Das Kinderfreundeheim in der Sportplatzgasse kurz vor dem Abriss:

Am 19. Juli 1996 begannen die Abbrucharbeiten, und unsere Heimstätte in der Sportplatzgasse war Geschichte, nur mehr Fotos erinnern an diese.

 

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Bild 5 von 5

 

ab 1996 Abbruch
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Schon am 2. Februar begannen die Bauarbeiten; ein neues Kinderfreundeheim mit Freibad und Kindergarten am Kirchweg entstand

Die KNP - Leykam übergab am 7. September 1996 den Ersatzbau an die Kinderfreunde Gratkorn.
Nach 71 Jahren in der Sportplatzgasse erfolgte die Übersiedlung an den Kirchweg: das ehemalige Postgrundstück und ein angrenzender Acker auf den sogenannten Rinnergründen (6457 m2) wurden die neue Heimat der Kinderfreunde Gratkorn.


Vorsitzende Heidelinde Strikovic hat mit ihrem Team mit der Übersiedelung in die neue Heimstätte bereits den Schritt ins Jahr 2000 getan.

Das Bauvolumen betrug € 1,6 Millionen; dies dokumentiert die Anerkennung der Kinderfreunde Gratkorn mit den Kindern, wie es Direktor Radner in seinen Ausführungen bei der Eröffnung darstellte.

 

ab 1996 Schlüsselübergabe

Dir. Radner und Vorsitzende Heidi Strikovic bei der Schlüsselübergabe

ab 1996 Ansprache Fandl

" Kinderlärm ist Zukunftsmusik !"

Bürgermeister Elmar Fandl bei seiner Festrede

Die Vorsitzende Heidelinde Strikovic sang mit Kindern und MitarbeiterInnen alte Kinderfreundelieder.

Am 8.Juni 1997 wurde der Badebetrieb im neuen Freibad der Kinderfreunde Gratkorn aufgenommen. Nirostabecken, Breitrutsche, aber vor allem modernste Technik machten das Bad zur imposantesten Anlage im Bezirk.
Allen Mitgliederfamilien ist die Nutzung des Bades nach wie vor kostenlos und alle schulpflichtigen Kinder Gratkorns haben nun auch freien Eintritt.

ab 1996 Kinderfreundelieder
ab 1996 leere Becken
ab 1996 leere Becken-1

Von der Marktgemeinde Gratkorn wurde noch eine Breitrutsche für das Erlebnisbecken angeschafft

 
So leer sind die Becken nur vor oder oder nach einem Badetag

ab 1996 volle Becken

Bei der Eröffnung war uns noch nicht klar, welchen Boom unser Bad auslösen würde. In kürzester Zeit merkten wir, dass unsere Anlage dem Andrang der vielen Kinder und Erwachsenen nicht gerecht werden konnte.

 

Bald begannen wir zu überlegen, welche Veränderungen vorgenommen werden mussten und wie diese zu finanzieren waren.
Im Jahr 2004 war es so weit: um € 200.000.- wurde der Kleinkinderbereich völlig verändert und ein Springerbecken neu errichtet. Damit haben wir auch eine beruhigte Zone für die Schwimmer geschaffen.

ab 1996 Bau Springerbecken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Springerbecken zu Beginn der Bauarbeiten  

 

 


ab 1996 Neugestaltung Kinderbereich

 

 

 

 

 

 

 

Kleinkinderbereich kurz vor der Fertigstellung


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ab 1996 Gartengestaltung-1_ab 1996 Gartengestaltung_ab 1996 Beschattung-2_ab 1996 Beschattung-1_ab 1996 Beschattung


Nach einer kurzen und intensiven Bauphase im Frühjahr 2004 konnten die neuen Becken, die sich harmonisch in unser Gelände einfügen, den Kindern zur Verfügung gestellt werden.

2006  wurden der Kleinkinderbereich und das Kaffeehaus um € 21.000.- aufwändig beschattet.